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KommunionhelferInnen

Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer stellen sich vor

Nach dem II. Vatikanischen Konzil war der Dienst des Kommunionausteilens durch Laien eine große Umstellung für die Pfarrgemeinden.

Heute wird dieser Dienst von den meisten Gläubigen als eine Selbstverständlichkeit erfahren.
Der Mittelpunkt des Dienstes eines Kommunionhelfers ist die Hilfe bei der Austeilung der hl. Kommunion. Um der Bedeutung dieses Dienstes willen habe die deutschen Bischöfe sich für die Festsetzung der unteren Altersgrenze von 25 Jahren entschieden.

Wie wird man KommunionhelferIn? Der Pfarrer bittet Männer und Frauen aus der Pfarrgemeinde, den Dienst des Kommunionausteilens in der Eucharistiefeier gemeinsam mit ihm oder auch außerhalb der hl. Messe alleine - an den kranken und betagten Pfarrangehörigen zu Hause- zu leisten. Die Namen genannter Personen werden vom Pfarrer dem Pfarrgemeinderat präsentiert und nach Annahme der Kandidaten dem Erzbischof zur Ernennung vorgelegt.

Um ihren Dienst gut erfüllen zu können, ist eine entsprechende Vorbereitung erforderlich. Diese einmalige Vorbereitung ist verpflichtend und findet monatlich meistens in Köln statt. Sie wird mit der bischöflichen Beauftragung abgeschlossen.

Diese Beauftragung wird normalerweise nur für die eigene Pfarrgemeinde erteilt. Es ist daher wichtig, die betreffende Pfarrgemeinde über die Einführung neuer KommunionhelferInnen zu informieren und das damit verbundene Gemeinde- und Eucharistieverständnis zu ergänzen, damit Dienst und Beauftragung von der Gemeinde mitgetragen werden.

Auf gleicher Ebene wie der Einführungstag werden durch die Seelsorge-Pastoralabteilung des Generalvikariats in Köln regelmäßig Besinnungstage angeboten. Die Teilnahme daran ist Bedingung für die Verlängerung der befristeten Beauftragung. Diese sollte aber auch als Angebot zur Weiterbildung und Staärkung des eigenen Glaubens gewertet werden.

In geeigneten Abständen trifft sich unser Kreis abends im Pfarrzentrum, um Dienstpläne zu erstellen, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und Glaubensgespräche mit einem Geistlichen zu führen.

Ansprechpartner:

  • Andreas Janotta
e-mail02

Fragen, Wünsche und Anregungen richten Sie bitte an st.marien@velbert.net
Letzte Änderung: 09/11/06