St. Michael Velbert-Langenberg

Neustrukturierung der Seelsorgebereiche

Die Strukturreform in den Seelsorgebereichen des Erzbistums Köln soll möglichst rasch zu strafferen Kooperationsformen zwischen den Gemeinden führen, damit die Seelsorge sichergestellt werden und die Kirche ihren missionarischen Auftrag auch in Zukunft erfüllen kann. Dieses Ziel benannte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner für das jetzt im Erzbistum Köln angelaufene Projekt „Wandel gestalten – Glauben entfalten - Perspektive 2020“ in einem Interview mit der Kölner Kirchenzeitung. Zugleich eröffneten die veränderten Strukturen neue Freiräume für „all jene Frauen, Männer, Jugendlichen und Kinder, die in den Gemeinden ehren- oder hauptamtlich mitarbeiten“. Eine zukunftsfähige und missionarische „Geh-hin-Kirche“ brauche besonders notwendig das Zeugnis jedes einzelnen Christen. Die Kirche könne es sich deshalb auch „nicht leisten, dass engagierte Ehrenamtliche sich frustriert abwenden“, betonte der Kardinal.

Die Neustrukturierung sieht vor, die jetzt 220 Seelsorgebereiche im Erzbistum Köln auf etwa 180 zu reduzieren, in denen es zukünftig einen leitenden Pfarrer und einen Pfarrgemeinderat geben wird. Das Erzbistum trägt damit dem wachsenden Priestermangel und dem demographischen Wandel Rechnung und entlastet die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Seelsorge von Gremien- und Verwaltungsarbeit. Die Grenzen der neuen Seelsorgebereiche gelten ab 1. Januar 2008. Die Maßnahmen sollen eine personell und strukturell abgesicherte Arbeit bis wenigstens 2020 ermöglichen.
 

Was bedeutet das für Velbert?

Die Stadt Velbert wird in 2 Seelorgebereiche aufgeteilt. Der eine umfasst Neviges und Tönisheide mit ca. 5.600 Katholiken und berücksichtigt die Interessen der Wallfahrt in Neviges. Zum anderen Seelsorgebereich gehören die ca. 18.000 Katholiken der 4 Velberter Pfarreien und Langenberg. St. Michael wird also weiterhin mit St. Marien und St. Joseph in einem Seelsorgebereich bleiben.

Am 1.1.2008 wird ein Pfarrer zum kommissarischen Leiter des Seelsorgebereiches ernannt. Anfang 2009 wird ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat für den Seelsorgebereich gewählt.

Voraussichtlich im November 2007 wird der Erzbischof entscheiden, ob alle Pfarreien eines Seelsorgebereiches fusionieren oder ob eine Pfarreiengemeinschaft mit selbstständigen Pfarreien und einem Kirchengemeindeverband errichtet wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Erzbistums .......